
Extensive Tierhaltung als Instrument der Waldbrandprävention
Die Generalitat Valenciana verstärkt die Unterstützung der extensiven Tierhaltung als Instrument zur Waldbrandprävention und erhöht die dafür vorgesehenen Fördermittel auf 500.000 Euro.
Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende Bedeutung der extensiven Beweidung bei der Pflege von Wald- und Naturflächen. Pferde und andere Weidetiere können durch ihre kontinuierliche Nahrungsaufnahme dazu beitragen, Vegetation und Biomasse zu reduzieren und damit die klassischen Maßnahmen der Waldbrandprävention zu ergänzen.
Für die Yeguada Rafael Peris steht dieser Ansatz in direktem Zusammenhang mit unserem eigenen Modell der extensiven Pferdehaltung.
Unsere Pferde leben in Herden auf großen Naturflächen und nutzen die vorhandene Vegetation als natürliche Nahrungsressource. Die Tiere bewegen sich täglich über das Gelände, grasen über viele Stunden und tragen dadurch kontinuierlich zur Nutzung und Kontrolle der Vegetation bei.
Dieses Modell verbindet für uns mehrere Ziele:
naturnahe Aufzucht der Pferde, Tierwohl, wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Landschaftspflege.
Die Waldbrandprävention ist dabei nicht der ursprüngliche Ausgangspunkt unseres Zuchtmodells, sondern eine zusätzliche positive Wirkung, die sich aus der extensiven Haltung ergeben kann.
Vegetation, die sich über Monate und Jahre ansammelt und später als Brennmaterial wirken kann, entsteht nicht erst an dem Tag, an dem ein Waldbrand ausbricht.
Extensive Beweidung kann deshalb eine ergänzende präventive Funktion übernehmen: Tiere benötigen jeden Tag Nahrung und können einen Teil der vorhandenen Vegetation kontinuierlich in eine natürliche Ressource für den landwirtschaftlichen Betrieb verwandeln.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Feuerwehren, Forstbrigaden oder mechanische Arbeiten zu ersetzen. Extensive Tierhaltung kann vielmehr ein zusätzliches Instrument innerhalb einer umfassenderen Strategie zur Pflege und Prävention sein.
Unser Ziel bei der Yeguada Rafael Peris ist es, die Verbindung zwischen extensiver Tierhaltung und Landschaftspflege weiterzuentwickeln und ihre tatsächliche Wirkung unter realen Bedingungen zu beobachten und zu messen.
Wenn eine Fläche den Tieren Nahrung bietet und dieselben Tiere gleichzeitig durch die Kontrolle der Vegetation einen Nutzen für das Gelände schaffen, entsteht eine potenziell interessante Beziehung:
Das Gelände bietet dem Tierhalter eine Ressource. Die Tiere geben dem Gelände eine Dienstleistung zurück.
Diese Verbindung zwischen Tierwohl, wirtschaftlicher Nachhaltigkeit und Landschaftspflege ist ein wesentlicher Bestandteil des Modells, das wir bei der Yeguada Rafael Peris weiterentwickeln.
Offizielle Mitteilung der Generalitat Valenciana: